Jahresberichte

Jahresbericht 2021

Liebe Mitglieder, Freunde, Förderer und Helfer!

Das Jahr 2021 hat uns alle, und in besonderer Weise natürlich auch das medizinische Personal und die Patientinnen und Patienten, nochmals auf eine harte Probe gestellt.

Doch während hier schon teils die dritte Impfung eingesetzt hat, ist in den meisten Drittländern nicht einmal an die Erstimpfung zu denken. Die Pandemie hat dort Verheerendes angerichtet – und das nicht nur auf dem Gesundheitssektor. Durch die Ausgangssperren und das dadurch fehlende Einkommen, das so schon kaum zum Leben reicht, sind viele Familien in eine Hungersnot geraten.

Da humanitäre Einsätze in geringerer Anzahl möglich waren, haben wir unsere finanziellen Hilfen und den Zugang zu den Bedürftigen auf bestehende Projekte und Kontakte vor Ort konzentriert. Darüber berichten wir auf den folgenden Seiten und möchten Sie über die Verwendung Ihrer Spenden, Mitgliedsbeiträge und die Zuweisungen von Bußgeldern durch Gerichte und Staatsanwaltschaften informieren.

Jahresbericht 2021.pdf

Jahresbericht 2020

Liebe Mitglieder, Freunde, Förderer und Helfer

– auch für uns verlief dieses Ausnahmejahr 2020 anders als geplant. Eigentlich wollten wir, wie immer, viele Einsätze finanzieren, doch leider konnte nur ein Teil davon stattfinden. Dennoch wollten wir nicht tatenlos bleiben und trotz der erschwerten Situation bedürftigen Menschen helfen und sie mit unseren Mitteln unterstützen. So sind wir sehr froh darüber, dieses Jahr einen anderen, ebenso wertvollen Schwerpunkt für unsere Arbeit gefunden zu haben und freuen uns auf das Ergebnis.
… Unter anderem darüber berichten wir auf den folgenden Seiten und möchten Sie über die Verwendung Ihrer Spenden, Mitgliedsbeiträge und die Zuweisungen von Bußgeldern durch Gerichte und Staatsanwaltschaften informieren.

Derzeit zählen wir 1007 Mitglieder und unsere Spenderdatei umfasst 700 Personen und Firmen. Unser jüngstes Mitglied ist 4 Jahre und das Älteste 100 Jahre alt.
• Der Vorstand arbeitet unentgeltlich und ehrenamtlich, geht sorgsam mit dem ihm anvertrauten Geld um, schaut ständig wo gespart werden kann - und all das mit dem Erfolg, dass die Verwaltungskosten bei nur 2,3 % (Kassenbericht 2019) liegen.
• Die Mitgliedsbeiträge überdecken unsere geringen Verwaltungskosten bei weitem, sodass die Spenden und Zuweisungen, gemäß unserer Satzung zu 100 Prozent für die humanitäre Hilfe für Menschen in und aus Entwicklungsländern verwendet werden.

Jahresbericht 2020 zum Download

Bericht über unser Projekt in Kamerun mit ASEED (Association pour L´encadrement Des Enfants en Diffiulte) Verein zur Betreuung von Kindern in Schwierigkeiten: STAR OF HOPE

Bereits seit vielen Jahren unterstützt pro interplast Seligenstadt Schwester Carine in ihrem Waisenhaus in Ngaoundéré. Nachdem Reinhilde Stadtmüller 2019 selbst vor Ort war, um Schwester Carine und die Kinder zu besuchen, kam es im Jahr 2020 nun zu einer ganz besonderen Erweiterung unserer Unterstützung.
Seit dem Besuch im Februar 2019 hat sich vieles getan. Schwester Carine hatte mit der Hilfe von pro interplast Seligenstadt nach Spendern gesucht, um Lehrer einstellen zu können, die die Kinder unterrichten. Glücklicherweise gab es diese Unterstützer, sodass ein Anfang für den Schulunterricht der Kinder gemacht ist. Selbstverständlich sind weiterhin Spenden notwendig, um den Schulbetrieb zu sichern.

Bericht Waisenhaus ASEED in Kamerun

Gastbericht Dr. Vogt aus Kalkutta (zum Jahresbericht 2020)

Einmal mehr berichte ich gerne über die gute Zusammenarbeit zwischen pro interplast Seligenstadt und den German Doctors, vertreten durch mich hier in Kalkutta. Das Jahr 2020 ist wohl für jeden Weltenbürger anders gelaufen als erwartet. Indien wurde unversehens zum Zentrum einer Epidemie durch das Coronavirus und das hatte und hat, bis heute, profunde Auswirkungen auf das Gesundheitssystem des Landes und auf die Chancen vieler Patienten, ihre Krankheit in den Griff zu bekommen.
Zunächst gab es ab März eine dreimonatige komplette Ausgangssperre. Einzig staatlich bestellte Ärzte durften/mussten arbeiten. Während die anderen German Doctors bald das Land verlassenen mussten, blieben unsere indischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und ich hier zurück.
 
Gastbericht zum Download