Einsatzberichte

Einsatzbericht Kodaikanal (Indien) 25.03. - 07.04.2017

Es ist unglaublich, mit welchen Schicksalsschlägen die Menschen dort leben müssen. Es wird mit offenem Feuer gekocht, und wie schnell gerät etwas in Brand und verletzt die Menschen in unmittelbarer Nähe: schwerste und äußerst entstellende Verbrennungen an Hals und Gesicht können die Folge sein, die die Patienten teilweise nicht mehr richtig essen und sprechen lassen. Sie sind somit im sozialen Leben ausgegrenzt und ausgeschlossen. Oder Verbrennungen an den Händen, sodass die Patienten nicht mehr arbeiten können, um sich ihren Lebensunterhalt zu verdienen oder ihre Familien zu versorgen. Für manche Frauen bedeutet das auch, dass sie nie heiraten werden und damit ihr Leben lang ihrer Familie zur Last fallen - in einer Kultur, in der es noch sehr wichtig ist, als Frau verheiratet zu sein, um versorgt zu sein. Leider gibt es auch die Fälle, in denen es für Frauen der einzige Weg zu sein scheint aus einer schlechten Ehe auszubrechen, sich selbst anzuzünden. Oder in manchen Fällen auch vom Ehemann angezündet zu werden.

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Einsatzbericht Puerto Galera / Philippinen 27.02. - 10.03.2017

Das Screening, zu dem 266 Patienten über die örtliche Gesundheitsbehörde der Stadt angemeldet waren, fand am 27.02. ganztägig statt, parallel hierzu nahm ein Teil des Teams den Op, der seit der letzten Mission 2016 geruht hatte, wieder in Betrieb, desgleichen den Steri, was zu mittleren Problemen in der regionalen Stromversorgung führte.

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Einsatzbericht SKM-Hospital Nepal April 2017 Dr. Eckelt

Wie auch in den letzten Jahren warteten viele Patienten auf uns, so dass unsere OP-Kapazitäten schnell ausgeschöpft waren. Wir konnten während unseres Aufenthaltes wiederum 24 Patienten operieren, wobei sich das Spektrum unserer Tätigkeit wiederum auf Lippen-Kiefer-Gaumenspalten und Folgeoperationen konzentrierte, aber mit insgesamt 7 Operationen sind auch immer mehr Verbrennungsopfer unsere Patienten.

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Einsatzbericht Peru 2016

Die von uns versorgten Patienten kamen aus dem Gebiet um Huamachuco, der Hauptstadt der Provinz Sánchez Carrión im Departement La Libertad ungefähr 180 km östlich von Trujillo aus den Anden. Ein weiterer großer Anteil reiste weit aus dem Norden Perus aus dem Gebiet Iquitos - Luftlinie bis Lima über 1000 km - an. Die Stadt ist per Straße von der Außenwelt abgeschnitten und nur mit dem Flugzeug oder mit dem Boot über den Amazonas zu erreichen. Man mag sich ausmalen, wie beschwerlich der Anreiseweg für die Familien mit den manchmal noch sehr kleinen Kindern gewesen sein muss. Aber auch Patienten aus Lima selbst und aus der näheren Umgebung konnten durch unsere Kampagne, die von der deutschen Botschaft in Lima mit unterstützt wurde, versorgt werden.

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Einsatzbericht Myanmar 2017

Nach gründlicher Vorbereitung, auch seitens unserer Freunde in Myanmar, konnte das Team direkt nach der langen Anreise über Bangkok und Yangon in Bago Patienten mit Familien untersuchen und die Kinder für die Operationen auswählen. Eine Gruppe von engagierten Volunteers hatte 200 Patienten in einem großen Raum neben der berühmten Shwemawdaw Pagode untergebracht. Nach 5 Stunden Screening waren die meisten Patienten für die einzelnen OP-Tage ausgewählt.

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Einsatzbericht Madagaskar Dr. Vandehult November 2016

Einer unserer ersten Patienten war ein 6 Wochen alter kleiner Junge mit einer massiv ausgeprägten Lippenspalte. Er hatte bereits viel an Gewicht verloren, da er einfach nicht saugen konnte. Die Mutter versuchte ihn teelöffelweise zu füttern, was nicht wirklich erfolgreich war. Angesichts der Tatsache, dass wir eine Kinderanästhesistin im Team haben, der Junge zwar dünn, aber gesund war und sich die Lippe problemlos schließen lassen würde, haben wir beschlossen, den Eingriff durchzuführen. Am nächsten Tag wurde der Säugling operiert und nuckelte bereits zwei Stunden nach der Operation zufrieden an der Nuckelflasche auf dem Schoß der überglücklichen Mutter.

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Einsatzbericht SKM-Hospital Nepal 2016

Sandesh, ein kleveres Bürschchen von fünf Jahren, hat bei einem Starkstromunfall den rechten Arme verloren; leider so weit oben amputiert, dass er niemals eine Prothese tragen wird. Der Schädel ist verletzt und die Brandnarben ziehen sich am Arm entlang über die Flanke bis hinunter zum Fuß. Die Narben haben die Gewohnheit zu schrumpfen. Um das zu verhindern kommt er jeden Tag mit seiner Mama zu uns und wir halten ihn bei den Dehnungen zu dritt fest. Sein Schreien geht mir durchs Herz und ist bis unten auf den Hof zu hören. Manchmal ist es kaum auszuhalten.

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Einsatzbericht Khandwa (Indien) 2016

Auch in diesem Jahr stellten die Verbrennungspatienten das größte Kontingent dar, zum Teil auch Patienten, die wir schon aus den Vorjahren kannten, und die noch weitere Eingriffe benötigten, wie unsere kleine Bharti, bei der im letzten Jahr die ausgeprägte Vernarbung zwischen Gesicht und Hals aufgelöst worden war und bei der nun der linke Arm befreit werden musste.

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Einsatzbericht Chalsa/Jalpaiguri/Westbengalen 2016

Die Auswirkungen auf unsere Arbeit? Einige der Patienten hatten kein Geld um die Fahrt zur Klinik zu bezahlen und fielen damit aus oder kamen erst am Ende unserer Zeit, wie auch ein 5 Monate altes Baby, das am Anfang vorgestellt wurde mit einem Gewicht von 3025 g. Die Babys müssen allerdings ein Gewicht von 5 kg haben, da so Komplikationen vermieden werden können.

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Einsatzbericht Angola 2016

Gelegentlich fiel der Strom während der Operationen aus und wir hatten öfters mit Sauerstoffdruckabfällen zu tun, jedoch war das Team dies schon gewöhnt und wusste rechtzeitig und schnell zu handeln, bevor jemand einen Schaden davon nehmen konnte. Abends besuchten wir die zuvor operierten Kinder und schauten nach dem Rechten.

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