Einsatzberichte

Einsatzbericht Myanmar 2017

Nach gründlicher Vorbereitung, auch seitens unserer Freunde in Myanmar, konnte das Team direkt nach der langen Anreise über Bangkok und Yangon in Bago Patienten mit Familien untersuchen und die Kinder für die Operationen auswählen. Eine Gruppe von engagierten Volunteers hatte 200 Patienten in einem großen Raum neben der berühmten Shwemawdaw Pagode untergebracht. Nach 5 Stunden Screening waren die meisten Patienten für die einzelnen OP-Tage ausgewählt.

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Einsatzbericht Madagaskar Dr. Vandehult November 2016

Einer unserer ersten Patienten war ein 6 Wochen alter kleiner Junge mit einer massiv ausgeprägten Lippenspalte. Er hatte bereits viel an Gewicht verloren, da er einfach nicht saugen konnte. Die Mutter versuchte ihn teelöffelweise zu füttern, was nicht wirklich erfolgreich war. Angesichts der Tatsache, dass wir eine Kinderanästhesistin im Team haben, der Junge zwar dünn, aber gesund war und sich die Lippe problemlos schließen lassen würde, haben wir beschlossen, den Eingriff durchzuführen. Am nächsten Tag wurde der Säugling operiert und nuckelte bereits zwei Stunden nach der Operation zufrieden an der Nuckelflasche auf dem Schoß der überglücklichen Mutter.

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Einsatzbericht SKM-Hospital Nepal 2016

Sandesh, ein kleveres Bürschchen von fünf Jahren, hat bei einem Starkstromunfall den rechten Arme verloren; leider so weit oben amputiert, dass er niemals eine Prothese tragen wird. Der Schädel ist verletzt und die Brandnarben ziehen sich am Arm entlang über die Flanke bis hinunter zum Fuß. Die Narben haben die Gewohnheit zu schrumpfen. Um das zu verhindern kommt er jeden Tag mit seiner Mama zu uns und wir halten ihn bei den Dehnungen zu dritt fest. Sein Schreien geht mir durchs Herz und ist bis unten auf den Hof zu hören. Manchmal ist es kaum auszuhalten.

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Einsatzbericht Khandwa (Indien) 2016

Auch in diesem Jahr stellten die Verbrennungspatienten das größte Kontingent dar, zum Teil auch Patienten, die wir schon aus den Vorjahren kannten, und die noch weitere Eingriffe benötigten, wie unsere kleine Bharti, bei der im letzten Jahr die ausgeprägte Vernarbung zwischen Gesicht und Hals aufgelöst worden war und bei der nun der linke Arm befreit werden musste.

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Einsatzbericht Chalsa/Jalpaiguri/Westbengalen 2016

Die Auswirkungen auf unsere Arbeit? Einige der Patienten hatten kein Geld um die Fahrt zur Klinik zu bezahlen und fielen damit aus oder kamen erst am Ende unserer Zeit, wie auch ein 5 Monate altes Baby, das am Anfang vorgestellt wurde mit einem Gewicht von 3025 g. Die Babys müssen allerdings ein Gewicht von 5 kg haben, da so Komplikationen vermieden werden können.

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Einsatzbericht Angola 2016

Gelegentlich fiel der Strom während der Operationen aus und wir hatten öfters mit Sauerstoffdruckabfällen zu tun, jedoch war das Team dies schon gewöhnt und wusste rechtzeitig und schnell zu handeln, bevor jemand einen Schaden davon nehmen konnte. Abends besuchten wir die zuvor operierten Kinder und schauten nach dem Rechten.

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St. Thomas Home - Tuberkulosekrankenhaus in Howrah/Kalkutta

Die Tuberkulose ist die wichtigste Seuche der ausgedehnten innerstädtischen Slums von Howrah und fordert dort jedes Jahr viele Todesopfer. Die Slums von Howrah sind geprägt von krasser Überbevölkerung, extrem beengten und unhygienischen Lebensverhältnissen in oft fensterlosen Baracken, hoher Arbeitslosigkeit und dem Fehlen jeglicher sozialer Sicherung. Viele Menschen, insbesondere Kinder, sind unterernährt.

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Einsatzbericht Palawan / Philippinen Februar 2016

... Aber der Erfolg für alle sind dann Kinder, die am Leben teilhaben und Schul- und Berufsausbildungen erreichen können. Seit einigen Jahren bemühen wir uns darum, Jugendlichen, die nicht mit körperlicher Arbeit für ihren weiteren Lebensunterhalt aufkommen können, zu einer Ausbildung zu verhelfen. Ein Mädchen z.B. wird Lehrerin, ein Junge studiert Informatik, beide sind ohne familiäre Ressourcen. Für einen weiteren Jungen wurde über einen Spender von pro interplast Seligenstadt ebenfalls die Ausbildung gesichert. Das macht Freude.

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Einsatzbericht Kodaikanal (Indien) 05.03. - 22.03.2016

Insbesondere der Fall des jungen Santosh - ein so schwerer Fall, wie man ihn in Deutschland nie zu Gesicht bekommt - wird uns noch lange in Erinnerung bleiben und für immer mit dem Kodaikanal-Einsatz 2016 verbunden sein. An Hals und Brust durch eine Explosion schwerstverbrannt flüchtete der damals 10-jährige Junge aus seinem von Alkoholismus und Gewalt gekennzeichneten Elternhaus in Assam, Nordindien. Eine angeborene Muskelschwäche der Beine muss seine lange Reise quer durch den Subkontinent, die ihn bis nach Palani in Tamil Nadu führte, auf unvorstellbare Weise erschwert haben. In der großen hinduistischen Tempelanlage in Südindien lebte er fortan jahrelang als Bettler, mittlerweile durch schwere Verbrennungsnarben vom Kinn bis zum Brustbein entstellt. Im Vorfeld unseres diesjährigen Einsatzes wurde er dort von einem Mitarbeiter von Dr. Mascarenhas gesehen und auf unseren pro interplast-Einsatz aufmerksam gemacht.

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Einsatzbericht von Dr. Eckelt am SKM-Hospital Nepal 31.03. - 17.04.2016

Unter unseren Patienten war dieses Jahr ein 60 jähriger Patient, der an einem 12 kg schweren Neurofibrom schon seit Jahren erkrankt war. In gemeinsamer Operation mit Dr. Jaswan und PD. Dr. Hussmann konnten wir diesen Riesentumor entfernen.

Eine weitere Rarität war eine vaskuläre Fehlbildung, die die gesamte linke Gesichtshälfte bei einer 22-jährigen jungen Frau einnahm. Auch diese Fehlbildung konnte durch uns entfernt werden.

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