Einsatzberichte

Einsatztagebuch Katra (Indien) Februar 2019

Wir danken dem Team in Katra, für das Einsatztagebuch und die Fotos! Viel Spaß beim Lesen!

Rund 10000€ kostet der ganze Einsatz in Katra dieses Jahr. Dies beinhaltet alle Kosten inklusive Flüge, ca. 150 kg Gepäck, Medikamente, Verbände, Fäden und vieles mehr. Den Löwenanteil dieser Kosten übernimmt der Verein pro interplast Seligenstadt. Dieser Verein wiederum wird ausschließlich über Spenden finanziert und kann angesichts der Kosten viele weitere Spenden gut gebrauchen. Nicht zu vergessen sind aber auch Sponsoren wie das Klinikum Gütersloh, die Raphaelsklinik Münster, die Fa. Unterwegs, Münster und all die Mitarbeiter der Kliniken, die uns den Rücken frei gehalten haben. Unseren Familien und Freunden sei Dank für die Unmengen von Spielzeug und Geschenken, die sie gesammelt haben. Ohne dies Unterstützung wäre ein Projekt wie dieses gar nicht durchführbar.

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Einsatz in Puma (Tansania) vom 11.01.2019 - 28.01.2019

Es war zwar der erste Einsatz in diesem Jahr aber schon mein einundzwanzigster in Puma.

Seit nunmehr 15 Jahren fahren meine Frau und ich mit wechselnden Teams regelmäßig in diese Missionsstation in einer der trockensten und ärmsten Regionen dieses armen ostafrikanischen Landes. Mit der Station hat unsere Pfarrgemeinde schon seit fast 40 Jahren eine Partnerschaft, das Krankenhaus hatte ich aber erst im Jahre 2002 für den Einsatz von Interplast Teams entdeckt. Seit 2004 haben wir mit unserer Sektion kontinuierlich am weiteren Ausbau und der technischen Aufwertung des Hauses gearbeitet, so dass man in den beiden Ops operieren kann „fast wie zu Hause“. Man kennt sich aus, weiß wo die Instrumente liegen, kennt jeden Pfleger und jeden Arzt, schließlich arbeiten wir seit langem zusammen.

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Orthopädischer Einsatzbericht Chalsa (Indien) vom 5. bis 16. Januar 2019, eine moderne Odyssee

Der diesjährige Einsatzbericht könnte kurz sein, allerdings bedürfen die Umstände dieses Einsatzes einiger Erklärungen.
Schon letztes Jahr, 2018, hatte das Australische Team vergeblich versucht, den langjährigen Einsatz nach Chalsa zu wiederholen, um Kinder mit unbehandelten Klumpfüssen und anderen Behinderungen in der Obhut von Howrah Southpoint (HSP) zu operieren. Einem unserer Anästhesisten war nach einigem hin und her kein Visum genehmigt worden und die geplante Tätigkeit war als illegal eingestuft. Das hatte natürlich Auswirkungen auf die gesamte Planung und hatte zum Abbruch des Einsatzes geführt. Die Flüge mussten verschoben werden und ein neuer Anlauf gestartet werden.….

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Einsatz in Lima (Peru) vom 27.10.2018 bis 12.11.2018

Einsatzbericht zum DownloadEinsatzbericht zum DownloadVom 27.10.2018 bis 12.11.2018 waren wir in Lima (Peru), um Patienten mit Lippen- und Gaumenspalten zu operieren. Ana Maria Preußer, die gemeinsame Organisatorin des Projektes mit Herrn Dr. Erich Theo Merholz und Dr. Dr. Kristian Würzler, hat mich gebeten,  darüber ein paar Worte zu schreiben, was ich gerne zugesagt habe, aber wegen meines chronischen Zeitmangels, leider lange gedauert hat. Worum es bei diesen Einsätzen geht, ist den meisten bereits bekannt. Es ist bereits der 9. Einsatz bei dem hunderte von Patienten aus der Andenregion Huamachuco und Lima, erfolgreich und kostenfrei operiert worden sind. Kein Einsatz ist wie der Andere, immer gleich ist aber die intensive Arbeit, die von verschiedenen Menschen im Vorfeld geleistet wird. Für diese Einsätze wird immer eine Menge Geld benötigt, viel Material und viel Zeit. Ebenso fließt ein großer Teil der Freizeit in die Organisation eines Einsatzes.

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Einsatz in Lviv (Ukraine) vom 18. bis 22. November 2018

Diesmal ein Jubiläum, da es mein 10ter Einsatz in Lemberg war.

Wieder eine Riesen - Sprechstunde gleich nach der Ankunft: 65 Kinder mit Eltern und Geschwistern, die alle bis 23h gesehen, diagnostiziert und durch die Anästhesistin gecheckt werden mußten. Besonders erfreulich war die Zahl der kleinen Patienten, da schon bei früheren Einsätzen operiert worden waren und jetzt zur Nachuntersuchung oder weiteren Operationen kamen. Viele hatten bereits ein Auge wegen der Lidheberschwäche operiert und standen jetzt für das zweite Auge an. Manche kamen auch einfach zur Nachschau, um die Ergebnisse zu demonstrieren. Die Patienten mit den Ohrrekonstruktionen vom Einsatz im Januar/Februar waren wieder da und konnten die nächsten Schritte zur Perfektionierung erhalten.

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Humanitärer Einsatz November 2018 in Benguela (Angola)

Bereits zum 7. Mal fand unter Leitung von Dr. Dr. Thomas Clasen in der letzten Novemberwoche unser Einsatz in Benguela statt. Diesmal wurde er unterstützt von Dr. Rolf Jender, Dr. Charlotte Stehn und Dr. Svenja Wildfeuer, allesamt Anästhesiologen, sowie von Dr. Richard Jäger, Hals-Nasen-Ohrenarzt und Marco LoGrande, Op-Pfleger. Bei der Ankunft in Luanda wurden wir freundlich von Dra. Servelina, Edna und Mauricio – den dortigen Kontaktpartnern der Organisation Kimbo Liombembwa - empfangen. Diese hatten sich im
abgelaufenen Jahr um den Kontakt zu noch unversorgten Kindern mit Lippen-Kiefer-Gaumenspalten, die Organisation der notwendigen Laboruntersuchungen und auch des Transportes zum Einsatzort gekümmert.

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Doppeleinsatz in Madhya Pradesh, Indien im November 2018

Von den Mitgliedern der Regensburger Gruppe wurden 2018 in Zusammenarbeit mit den indischen Diözesen Jhabua und Khandwa 2 Operationscamps à 14 Tage durchgeführt. Nachdem das Probe-Camp im Jeevan Jyoti Hospital in Meghnagar (Diözese. Jhabua) 2017 so vielversprechend verlaufen war, starteten wir hier unseren ersten Einsatz vom 3.11. - 17.11.2018.
Der Anfang gestaltete sich wegen des im November stattfindenden und auch von den Patienten ausgiebig gefeierten Diwalifestes zunächst etwas zögerlich. Deshalb war es auch nicht ganz so tragisch, dass unsere Plastische Chirurgin, Vanilla Nguyen erst 2 Tage später zum Team stoßen konnte. Die Orthopädie vertrat Franz Müller. Thea Urthaler und Marita Wallmann kümmerten sich um die Anästhesien, so dass Barbara Dünzl weitgehend für organisatorischeAufgaben und die Vorbereitung bzw. die postoperative Überwachung der Patienten im Aufwachraum freigestellt werden konnte.

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Einsatzbericht Nepal (Kathmandu, Oktober-November 2018)

Mein 40. Einsatz in 19 Jahren führte mich nach der Kontrolle des Equipments und der transportablen Behandlungseinheit zum 9. Mal an die indische Grenze , angefordert als SKM- Dentalcamp von der Schweizer Organisation „Ganesha“. Die Präsidentin Madame Josiane leitet 2 Schulen und einen Gesundheitsstützpunkt. Es werden hier 618 Schulkinder und 11 umliegende Dörfer u.a. medizinisch betreut.

In dem einwöchigen Zeitraum wurden bei den Schulkindern nur 11 Zahnentfernungen durchgeführt und 158 vorbeugende Fisurenversieglungen als Kariesschutz der bleibenden 6-Jahrmolaren. Dieses freudige Ereignis rührt aus der exakten jährlichen Mundhygiene- Instruktion mit Ausgabe von Zahnbürsten und dem Üben der Putztechnik organisiert durch „Ganesha“ und den „Dental Check“ mit anschließender notwendiger Behandlung von uns.

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Einsatzbericht Madagaskar (November 2018)

„Es stört ein bisschen beim Reispflanzen ...“, als wir den älteren Herren ungläubig anschauen, fügt er schüchtern hinzu „und beim Reisernten auch.“

Die Szene spielte sich ab in einem Krankenhaus in Antanarivo , der Hauptstadt Madagaskars ab. „Es“ bezog sich auf eine kindskopfgroße Schwellung am rechten Oberarm, die langsam und stetig, seit mindestens 30 Jahren zu beachtlicher Größe herangewachsen war und sicherlich nicht nur beim Reispflanzen und -ernten hinderlich war. Der Mann war weit über 50, (wobei weder er noch sein Sohn das so genau wussten) dünn, barfuß und in Fetzen gekleidet. Der Tumor hing wie eine überdimensionierte Christbaumkugel am Oberarm und sollte „bitte, bitte entfernt werden.“ Da er seit dem Vortag, wegen Geldmangels, nichts gegessen hatte, und somit nüchtern war, haben wir ihn in das eh schon überfüllte OP-Programm genommen und den Tumor in einer einstündigen Operation entfernt. Als er aus der Narkose erwachte, fasste er vorsichtig an seinen rechten Oberarm und strahlte über das ganze Gesicht.

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Einsatz in Maria Auxiliadora (Paraguay) vom 07. bis 15. Juli 2018

Seit dem Jahr 2001 habe ich gemeinsam mit Dr. Enrique Duerksen, seiner Frau und Kinderärztin Gloria sowie weiteren Kollegen jährliche Einsätze in verschiedenen Krankenhäusern und Regionen Paraguays vorgenommen. Die Einsätze wurden sowohl von pro-interplast Seligenstadt als auch von der Sektion Bad Kreuznach von Interplast Germany unterstützt.

Diesmal hatten sich viele einheimische Institutionen und Politiker engagiert, um ein großes Team aus Plastischen Chirurgen, Anästhesisten, Kinderärzten, Sozialarbeitern, Kankenschwestern und vielen freiwilligen Helfern aus der Bevölkerung zusammenzubringen. Im zwar sehr veralteten, aber gut organisierten Krankenhaus von Maria Auxiliadora konnten in dem relativ kurzen Zeitraum über 200 Patienten behandelt werden. Uns standen dafür 4 OP Räume und 3 Krankenstationen zur Verfügung.

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