Einsatzberichte

Einsatzbericht Goma (Kongo) 2018

Wieder standen am 1. Sonntag alle 400 Patienten im Vorgarten des Hospitals, diesmal mit einem auffallend großem Anteil an grotesken Kopf- und Hals-Tumoren. Da es in der Provinz Kivu-Nord keine chirurgische Versorgung gibt, wachsen gut- und bösartige Tumore in´s Uferlose.

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Kurzbericht SKM-Hospital Nepal (April 2018)

Am 19.4.2018 sind Prof. Dr. Dr. Uwe Eckelt und ich im SKM-Hospital angekommen. Der Empfang war wie immer sehr herzlich. Am Folgetag visitierten wir die Patienten, die wieder sehr vorausschauend von Mamata einbestellt worden waren.

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Einsatzbericht Garoua Boulai (Kamerun) Februar 2018

... Allerdings hat sich auch das Krankheitsspektrum wesentlich verschoben. Zum Beispiel hat sich die Zahl an HIV-positiven Patienten vervielfacht. Und noch ein anderes Krankheitsbild tritt in ungewohnter Häufigkeit auf: ausgedehnte große gutartige Geschwulste der Schilddrüse, der sogenannte Kropf. Die Ursache der Erkrankung liegt zumeist in der mangelhaften Versorgung mit Jod. Dieses Krankheitsbild war auch schon früher in der Region bekannt, aber nie in diesem Ausmaß. Die Patienten tolerieren das Anschwellen des Halses für erstaunlich lange Zeit und suchen erst den Arzt auf, wenn der Kropf die Atmung oder die Nahrungsaufnahme beeinträchtigt. Dann ist es für eine medikamentöse Behandlung zu jedoch spät, es hilft nur noch die chirurgische Entfernung der Geschwulst. Dieser Eingriff ist bei der enormen Größe der hier vorgefundenen Tumoren nicht einfach und mit hohen Risiken verbunden.

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Einsatzbericht Kodaikanal (Indien) 08.03. - 25.03.2018

... Es ist ergreifend zu sehen, wie Patienten, bei denen der Hals an die Brust gewachsen war, nach einer OP wieder Kopf von Brustkorb getrennt bewegen können. Es gibt keine Worte für das Gefühl, das einen überkommt, wenn man die überfüllten Stationsräume betritt: hier halten sich die Patienten unter einfachsten Bedingungen mit ihren jeweiligen Angehörigen auf, die teils sogar unter den Patienten-betten schlafen. Trotzdem umgibt eine Heiterkeit, Farbenfreude und Lebendigkeit die Szenerie. Es gibt keine Worte für die Bindung, die zwischen Menschen aus so verschiedenen Kulturen trotz äußerst eingeschränkter sprachlicher Möglichkeiten entsteht.

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Einsatzbericht Puerto Galera / Philippinen 04.03. - 18.03.2018

...Nach einiger Aufregung im Vorfeld, von geänderten Zulassungsbedingungen für humanitäre Missionen, erschwerte Erlangung der nötigen Arbeitserlaubnisse und zwischenzeitlich nicht mehr auffindbaren Boxen mit Teilen der Ausrüstung stand das Team am 04.03.2018 müde, aber erwartungsvoll in Manila. 

... Das Spektrum war wie in den letzten Jahren sehr vielfältig, von plastischer und Spaltchirurgie über MKG-chirurgische und zahnärztliche Eingriffe zur Allgemeinchirurgie mit riesigen Schilddrüsen und Hernien, Kinderchirurgie und Grenzgebieten zur Urologie und Gynäkologie. 

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Einsatz Tansania (2018)

Ich konnte nach fünfjähriger Pause wieder vom 21. Februar bis 7. März 2018 am CCBRT tätig sein, um mit Dr. Lusijisyo Mwakalukwa, Dr. Fulvio Francesschi, Dr. Prosper Alute und Dr. P. Ickler Konsultationen in der Sprechstunde zu halten und operative Eingriffe vorzunehmen.

Wir konnten insbesondere wiederum bei zwei Kleinkindern offene Hüftgelenkrepositionen bei angeborener Hüftgelenkluxation vornehmen, bei denen ich assistierte. Nach den ersten Instruktionsoperationen durch mich im Jahr 2012, hatte ich 2013 offene Repositionen assistiert.

 

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Einsatzbericht Madagaskar Dr. Reingruber 2018

... Ziel des Einsatzes war wie im Vorjahr die plastisch-chirurgische Versorgung von Gesichtsspalten und der Folgen von Verbrennungen und Verätzungen, die plastische und funktions-wiederherstellende Chirurgie nach Unfällen, wie auch die kinderchirurgische Versorgung von Hernien und angeborenen Fehlbildungen.

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Einsatzbericht Chalsa/Jalpaiguri/Westbengalen 2017

Neben dem chirurgischen Hauptaspekt begegnen uns auch immer wieder alltägliche pädiatrische Probleme. So wurde uns dieses Jahr Asbeen erstmalig vorgestellt, ein 6 Wochen alter, vermutlich einige Wochen zu früh geborener Säugling mit beidseitiger kompletter Spalte. Bei der Geburt wog er gerade mal 2000 g. Nach 4 Tagen in der Klinik wurde er mit 1800 g entlassen. Die Mutter hatte sehr wenig Muttermilch, so wurde der Säugling teilweise mit Säuglingsnahrung, aber hauptsächlich mit Kuhmilch gefüttert. Bei der Vorstellung zeigte sich Asbeen dehydriert, mit eingefallener Fontanelle und deutlich reduzierter Spannung der Haut („stehende Hautfalten“). Eine OP war schon aufgrund des Alters, aber umso mehr aufgrund des schlechten Zustands des Säuglings nicht möglich.Wir überredeten jedoch die Eltern, einige Zeit im Camp zu bleiben. In dieser Zeit erfolgte eine Aufklärung der Eltern über eine altersgerechte Ernährung von Säuglingen im ersten Lebensjahr (Kuhmilch ist im 1. Lebensjahr als reine Trinknahrung wegen zu hohem Protein- und Mineralstoffgehalt nicht geeignet), in der Zubereitung von Säuglingsmilch sowie der korrekten Füttertechnik bei Kindern mit Lippen-Kiefer-Gaumenspalte. Erfreulicherweise lernte die Mutter dies alles sehr rasch, so konnte Asbeen nach 3 Tagen in gutem Allgemeinzustand und mittlerweile mit einem Gewicht von 2500g entlassen werden. Sicherheitshalber wird das Team des lokalen „Health-Care-Centers“ ein Auge auf Asbeen haben und ihn einmal wöchentlich zur Gewichtskontrolle besuchen. Wir sind sehr gespannt wie er sich über das Jahr entwickelt und hoffen ihn nächstes Jahr in unseren OP Plan aufnehmen zu können.

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Einsatzbericht Indien Dr. Dünzl 2017

Auch in diesem Jahr wurden im Screening ca. 200 Patienten gesehen, von denen 64 zur
Operation ausgewählt werden konnten. Besonders bei den orthopädischen Patienten
waren häufig doppelseitige Eingrifffe erforderlich, viele Patienten erhielten anschließend
individuelle Schienen angepasst, weitere 12 Patienten wurden ausschließlich mit Orthesen
versorgt. Besonders beeindruckt waren alle, als der Junge Mohit mit seinen neuen
Schienen erstmals auf eigenen Beinen vorsichtige Schritte versuchte...

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Einsatzbericht Nepal Dr. Roldan 2017

... ein fünfjähriger Junge nach Verbrennung. Die Nasenlöcher waren durch Vernarbung kaum durchgängig, der Mundspalt war durch Vernarbung verkleinert, sodass die Atmung nur durch einen eingeengten Mundspalt möglich war. Es war eine chirurgische Herausforderung. Mit Hautverschiebeplastiken aus der Wange wurden die Nasenböden rekonstruiert, der Mundspalt wurde erweitert und mit Schleimhaut aus der Mundhöhle umsäumt. Nach dieser ersten Operation, war mir klar, daß ich angekommen war, der Ort wo die Zeit nicht gemessen wird, wo Wunderbares entsteht, die Kraft des Heilens, möglichst ohne zu große Spuren. 

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